Die Albrechts wollten vor allem billig sein und das schafften sie durch ein extrem ausgedünntes Sortiment akzeptabler Qualität, an dessen Zusammenstellung sie ständig herumtüftelten. „Was man erreichen muss“, so Karl Albrecht, „ist, dass der Kunde den Glauben gewinnt, nirgendwo billiger einkaufen zu können.“

Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, zeigt sich darüber entsetzt. Die Meinungsfreiheit werde von Islamisten, Rechts- und Linksextremisten dazu missbraucht, eine Kultur des Hasses und der Gewalt in die deutsche Debatte zu importieren, schreibt er in einem Beitrag für die Berliner Zeitung. In den Straßen Berlins seien Juden verfolgt worden wie 1938. Wenn es so weitergehe, fürchte er, dass unschuldiges Blut vergossen werde. “Jetzt ist es Zeit zu handeln”, heißt es in Hadas-Handelsmans Beitrag weiter.